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Entwicklung: der SCMH in den 90er Jahren

Mit den Jahren wurde der Club größer und konzentrierte sich auf wenige schnelle Bootsklassen, so unter anderem die Klassen Conger, Jeton und Windy. Die Klassenvereinigungen erkannten den Trend und legten ihre Wettfahrten zur Deutschen Meisterschaft an den Haltener See. Bis heute (Anmerk.: bis Mitte der 90er Jahre) hat der SCMH Segler, die um die vorderen Plätze der Deutschen Meisterschaft in ihrer Klasse segeln. Viele aktive Segler des SCMH sind wegen der Knappheit an Wasserliege-plätzen im Club inzwischen in benachbarte Segelclubs übergewechselt und sind nun dort in die jeweilige Vereinsarbeit eingebunden.

Daraufhin beschloss der Verein Haltergemeinschaften zu genehmigen, um der leidigen Knappheit an Wasserliegeplätzen zu begegnen. Der Trend ging bei den Seglern aufgrund der sich verschlechternden Altersstruktur eindeutig von den Jollen zu den Kielbooten, weil letztere bequemer zu segeln sind. Mindestens vier aktive Vereinsmitglieder konnten sich demnach ein Kielboot kaufen und einen Wasserliegeplatz des Segelclubs belegen. So bildeten sich anfangs zwei Haltergemein-schaften. Später kam noch eine weitere Eignergemeinschaft hinzu, welche einen eigenen Wasserliegeplatz belegte und somit das Liegeplatzkontingent des Segelvereins nicht in Anspruch nehmen musste.

In den Jahren 1992 und 1993 wurde ein weiteres Clubschiff, Der Mühlbachtaler 2 (eine Varianta 65), angeschafft und den Erfordernissen des Vereins entsprechend angepasst.
SCMH Clubschiff Mühlbachtaler 2 (Varianta 65)

Infolge des zunehmenden Alters der Vereinsmitglieder wurden in in der zweiten Hälfte der 90er Jahre immer mehr Jollen verkauft, gleichzeitg nahmen die Segelaktivitäten der bestehenden Mitglieder immer weiter ab. Dafür kamen neue Mitglieder in den Verein - darunter etliche welche sich kein eigenes Schiff zulegen und von dem Angebot des SCMH Gebrauch machen wollten, die Clubschiffe günstig zu chartern.

Die Arbeit in der Seglergemeinschaft Haltern am See, in der alle Segelvereine kooperativ eingebunden sind, nimmt für den SCMH einen hohen Stellenwert ein. Auf diese Weise konnte sich in den vergangenen Jahren mit den anderen Segelclubs am See eine harmonische Arbeitsgemeinschaft mit gegenseitigem Verständnis für clubspezifischen Probleme entwickeln.

So soll es auch künftig bleiben, denn bei der Artikulierung von Wünschen und Problemen der Segler als Sportler gegenüber z. B. der Stadt Haltern, der Gelsenwasser AG oder der Bootshausgesellschaft Sebbel & Co schafft die Gemeinschaft der Segler als Einheit mehr Chancen auf Realisation ihrer Belange.


Danksagung

Die Entwicklung des Segelclub Mühlbachtal Haltern e.V. ist in der Vergangenheit immer wieder von dem Wohlwollen der Gelsenwasser AG geprägt worden. Das Unternehmen hat dem Verein am neu errichteten Schwarzen Steg mehrere Wasserliegeplätze zur Verfügung gestellt, dem SCMH vor der Döbbergaststätte, neben dem Prinzensteg, die Liegewiese zur Benutzung überlassen und einen Takelsteg für den SCMH vor dem Mühlbach postiert. Das Unternehmen ist somit dem Verein stets entgegengekommen, damit der SCMH die Benachteiligung durch die Landliegeplätze am Mühlbach hinter dem Wehr an der Brücke nicht zu nachteilig empfinden musste. Dafür sei der Gelsenwasser AG hier ausdrücklich gedankt.

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