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Vorgeschichte
Ende der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts entstand aus den Bächen Mühlbach und Stever der Haltener Stausee oder auch wie manche sie nannten, die Stevertalsperre.
Der Zusammenfluss erfolgte früher vor der Stadtmühlenbucht in Richtung auf das Strandbad, ca. 400 m entfernt. Die heutige große Insel war früher mit dem Festland verbunden und vor dem Huk stand das Hotel Overrather Hof - sogar noch nach 1945.
Rund um den See gab es viele Bauernhöfe, auch an den Bächen aufwärts bis Haltern oder Sythen.
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Die Seegesellschaft baute die Seeterrassen in der Bucht hinter der Stadtmühle und es entstand ein erstes Bootshaus für Paddler, welche sich bis in die 60er Jahre überall auf und an dem Wasser zahlreich tummelten. An den Sonn- und Feiertagen genossen viele Wassersportler das Revier, sie legten überall an, badeten am weißen Sandstrand und sie taten dies auf vielen Inseln im See, die jedes Mal bei Trockenheit entstanden.
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Hinzu kam ein reges Strandleben in den verschiedenen Badeanstalten am See: in dem vollen Strandbad, welches sich noch heute an gleicher Stelle befindet wie damals, in einem am Alten Garten (Stever) und in einem in der Overrather Bucht. Den Freizeitwert der Region rundeten noch Zeltplätze auf der Sündeninsel und im Birkenwäldchen vor der Stever ab. |
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Zu der damaligen Zeit war der See viel kleiner, schmaler, sehr flach und hatte viele schöne Buchten. Die ersten Segler siedelten sich in der Stadtmühlenbucht nach dem Krieg an und lagen an Bojen festgemacht. In dieser Zeit entstanden dann nach und nach die einzelnen Segelclubs am See und entwickelten sich zu der heute bekannten Größe.
60er Jahre: wie alles begann
Mitte der 60er Jahre hatten die ersten jungen wilden Segler einen Platz am Mühlbach im Schilf auf dem Kock'schen Gelände neben dem damals berühmten, aber auch berüchtigten, Ausflugs- und Tanzlokal Tintenfisch gefunden. Von Jahr zu Jahr stieg die Zahl der Jollensegler, aber auch die der Bootsklassen von Koralle über VR-Jolle bis zu Conger, Jeton und Windy. Es wurden abenteuerliche Stege im Schilf und Schlamm gebaut. Die Boote wurden bei Niedrigwasser teilweise gezogen oder über Land gebracht. Wenn doch genügend Wasser im Mühlbach war, konnte man auch paddelnd die Tonne bei der Anlegestelle der Möwe an der Döbberwiese erreichen, um die Boote klar zu bekommen:
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So war es z.B. nötig den Mast wieder zu setzen, der wegen der Straßenbrücke über den Mühlbach vorher gelegt werden musste. Abends wurde die gleiche Arbeit, nur umgekehrt, nötig. Dadurch lernten sich die Segler untereinander kennen, sie halfen sich gegenseitig und es entstand so eine tolle Gemeinschaft gleichgesinnter Sportler.
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